Aktuelles

Berufsbezeichnung hat sich geändert

2013 hat sich die Berufsbezeichnung „Bezirksschornsteinfegermeister“ in „bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger“ geändert.

§ 48 Übergangsregelungen für Bezirksschornsteinfegermeister

Bestellungen zum Bezirksschornsteinfegermeister wandeln sich unbeschadet der §§ 8 bis 11 des Schornsteinfegergesetzes mit Ablauf des 31. Dezember 2012 in Bestellungen zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für ihren bisherigen Bezirk um. Ist die Bestellung vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes erfolgt, ist sie bis zum 31. Dezember 2014 befristet. Erfolgt die Bestellung im Zeitraum vom Inkrafttreten dieses Gesetzes bis zum 31. Dezember 2009, ist sie auf sieben Jahre befristet.


Gesetzl. Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk

Der Gesetzgeber hat in jüngster Zeit eine Vielzahl an Änderungen im Schornsteinfegerwesen beschlossen.
Auf Grund zum Teil falscher oder verwirrender Informationen durch die Medien erhalten Sie einen Orientierungsrahmen hinsichtlich konkreter Änderungen.
Als Eigentümer sind Sie für die Einhaltung der fristgerechten Kehr- und Überprüfungsarbeiten verantwortlich. Dies bedeutet für Sie, Sie haben die Reinigung / Überprüfung zu veranlassen und müssen dies dem Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger mittels entsprechendem Formular mitteilen (SchfHwG § 1 Eigentümerpflichten).

Zugelassene Betriebe für Schornsteinfegerarbeiten
Verkürzt zusammengefasst dürfen ab 1.1.2013 die im Feuerstättenbescheid frei zu vergebenden wiederkehrenden Schornsteinfegerarbeiten von Schornsteinfegerbetrieben, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, durchgeführt werden.
Feuerstättenschau, Abnahmen der neu errichteten oder geänderten Feuerungsanlagen sowie alle von der Verwaltungsbehörde veranlassten Arbeiten dürfen ausschließlich vom Bevollmächtigten Schornsteinfegermeister durchgeführt werden.

Gebühren
Für Kunden mit Vereinbarung legen wird die in der Vergangenheit gültige Kehr- und Überprüfungsordnung zu Grunde, die Preiskalkulation wurde unter Berücksichtigung einer Arbeitszeitstudie durchgeführt.
Für Kunden ohne Vereinbarung kalkulieren wir die Gebühren entsprechend dem realen Aufwand.
Bitte beachten Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. ← verlinken

Messungen
Die Messungen an Öl- und Gasfeuerstätten sowie die Messungen an Holzfeuerstätten wurden ab März 2010 neu geregelt. (Bundes-Immissionsschutzverordnung ).
Ölheizungen, die weniger als 12 Jahre alt sind, werden im 3-jahres Rhythmus überprüft, alle Ölheizungen , die älter als 12 Jahre sind im 2-jahres Rhythmus.
Ab 2013 müssen handbeschickte Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe ab 15 KW wiederkehrend im 2-jährigen Rhythmus gemessen werden. Einer Erstmessungspflicht unterliegen auch die Feuerstätten mit einem Leistungsbereich von 4 -15 KW. Bei mechanisch beschickten Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Pellets- oder Hackschnitzelanlagen) muss eine wiederkehrende Messung alle 2 Jahre ab 4 KW durchgeführt werden.

Mängel
Die Behebung von Mängeln an kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen ist dem Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger innerhalb einer vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeit nachzuweisen (siehe § 5 SchfHwG). Nach Ablauf der Frist hat der Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger die Mängel der zuständigen Behörde anzuzeigen. Dies ist im öffentlichen Interesse des vorbeugenden Brandschutzes und des Immissionsschutzes sowie im Interesse Ihres Gebäudeversicherers (Mitwirkungspflicht des Versicherungsnehmers).


Feuerstättenbescheid
Jeder Gebäudeeigentümer hat in der Vergangenheit einen gebührenpflichtigen Feuerstättenbescheid erhalten. Auf diesem sind die Anzahl und der Zeitraum der einzelnen Kehrungen und Überprüfungen aufgelistet.
Aus verwaltungs- und haftungsrechtlichen Gründen wird der Feuerstättenbescheid auf die im Grundbuch eingetragenen Eigentümer ausgestellt.
Als Eigentümer sind Sie verpflichtet, Änderungen an kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen; den Einbau neuer Anlagen und die Inbetriebnahme stillgelegter Anlagen dem jeweiligen Bezirksschornsteinfegermeister mitzuteilen. Ebenso muss die dauerhafte Stilllegung einer kehr- und überprüfungspflichtigen Anlage schriftlich mitgeteilt werden (§ 1Abs.2 SchfHwG).
Jede Änderung an kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen bedeutet eine inhaltliche Änderung des Feuerstättenbescheides und muss daraufhin neu erstellt werden.

Bei vermieteten Gebäuden empfehlen wir, den Mietern eine Kopie des Feuerstättenbescheides zukommen zu lassen. Zudem raten wir, den Mietern mitzuteilen, welcher zugelassene Schornsteinfegerbetrieb von Ihnen als Eigentümer mit der Ausführung der wiederkehrenden Kehr- und Überprüfungsarbeiten beauftragt wurde.


Bleiben Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle veröffentlichen wir aktuelle Themen rund um den Schornsteinfeger ...


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